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Chronik AuerBräu GmbH Rosenheim 1887 Johann Auer erwarb von einem Mitbewerber für 50.000 Mark (ca. 8,2 Mio. DM) ein 29.000 qm großes Grundstück in der Nähe des neuen Rosenheimer Bahnhofs. Als zeitloses Markensymbol wählte er den balzenden Auerhahn. 1888 Johann Auer kaufte den „Saubräu“ (heute „Ludwigshof“ am Ludwigplatz) mit Roßacker. Für die technische Ausstattung seines Unternehmens investierte Auer für damalige Begriffe die enorm hohe Summe von 620.000 DM. 1889 Ab dem 17. September wurde das AuerBräu-Bier im neuen Betrieb an der Münchener Straße gebraut. Der jährliche Bierausstoß stieg bis 1914 auf 36.000 hl. 1913 Johann Auer kaufte in kurzer Zeit einige Brauereien in Rosenheim und Umgebung, darunter auch die Brauereien in Riedering und Rohrdorf, einige Gaststätten sowie Eis- und Sommerkeller. Er verstarb am 3. September 1913 im Alter von 72 Jahren. Das Unternehmen wurde von der Witwe, Frau Therese Auer, weitergeführt. 1920 Die bis dahin offene Handelsgesellschaft wurde als Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen. Im Laufe der Zeit gingen folgende Gebäude in den Besitz der Brauerei über: in Rosenheim das Sternbräu und das Bräu am Anger (heute Sparkassen-Hochhaus), in Halfing das Schießl-Bräu und in Grabenstätt die dortige Schlossbrauerei. 1923 Am 2. März wurde eine Aktiengesellschaft durch Zusammenschluss der Auerbrauerei mit der Paulaner-Salvator-Thomasbräu AG, München, Schuhbrauerei Bad Aibling, Schlossbrauerei Brannenburg sowie Schlossbrauerei Vagen gegründet. Therese Auer starb im September 1923, im Alter von 78 Jahren. 1929 Von 1923 bis 1929 stieg der Bierausstoß auf 70.000 hl an. In den Jahren 1929 – 1933 ging durch die Wirtschaftskrise sowie durch die Reichs- und Gemeindesteuer der Jahresausstoß um 43% auf 40.000 hl zurück. |